Wie komme ich bei Google auf Seite 1?
Deine Website ist bei Google unsichtbar? Du rangst auf den hinteren Plätzen?
Ich gehe auf die häufigsten Gründe ein, warum Websites nicht gut platziert sind. Ich zeige dir, wie du die Sichtbarkeit deiner Seite verbesserst, um bei Google auf Seite 1 zu kommen.
Autor: Silke Wengenroth-Lippke
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Inhaltsverzeichnis
Die Bedeutung, bei Google auf Seite 1 zu sein
Über 90 % der Websitebesucher bleiben auf der ersten Seite bei Google. Alles, was dahinterliegt, existiert praktisch nicht.
Das bedeutet, wenn wir eine gut aufgestellte Website haben, mit strategischer Nutzerführung und tollem Design. Sollte unser Ziel die erste Seite sein.
Eine Herausforderung für Selbstständige, in ihrem Bereich gut zu ranken, aber möglich mit einer guten Optimierung/Suchmaschinenoptimierung der Website.
Die Grundlage für die Überarbeitung Deiner Website
Stell dir dazu folgende Fragen:
- Wer sind meine idealen Kunden?
- Welche Probleme haben sie?
- Welche Lösungen brauchen Sie?
- Welche Fragen stellen sie sich?
- Wie kann ich Ihr Problem lösen?
- Was sollen sie nach dem Besuch deiner Website tun?
- Wie fühlen sie sich, wenn sie auf der Website waren?
Hier sind einige Möglichkeiten, um Informationen zu erhalten.
- Sprich mit deinen bisherigen Kunden
- Beobachte Diskussionen in relevanten Online-Foren
- Analysiere Kommentare auf Social Media
- Nutze Google Trends für Suchverhalten
- Nutze ChatGPT oder andere KIs. Mit gezielten Prompts kannst du dort gute Ergebnisse bekommen.
Wenn du dich mit deiner Zielgruppe auseinandergesetzt hast, geht es weiter mit der Suchmaschinenoptimierung. Wenn du nicht weißt, was das bedeutet, lass es mich kurz erklären.
Was ist Suchmaschinenoptimierung?
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Methode, dass deine Website bei Google und anderen Suchmaschinen besser sichtbar wird. Das Ziel ist es, dass deine Website bei relevanten Suchanfragen möglichst weit oben in den Ergebnissen erscheint, damit potenzielle Kunden dich leichter finden können.
Am Beispiel kurz erklärt:
Ein Restaurant hat das Ziel, dass mehr Menschen zum Essen kommen. Im Vergleich zu deiner Website ist hier das Ziel, dass mehr Personen aus deiner Zielgruppe auf deine Website kommen und dein Angebot nutzen.
Google verhält sich wie ein Restaurantkritiker. Es wird beobachtet, wie Besucher die Karte benutzen und ob sie wiederkommen. Wenn die Gäste zufrieden sind, wird Google das „Restaurant“ häufiger empfehlen und die Website wird in den Suchergebnissen weiter oben platziert. Wichtig ist, dass die Besucher das finden, wonach sie suchen, auf der Seite länger bleiben und im besten Fall wiederkommen. Achte darauf, wertvolle und relevante Inhalte zu bieten, die die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen. Google erkennt dies.
Die Ergebnisse von Deiner Zielgruppenanalyse benötigst Du, um die richtigen Keywords für Deine Website zu finden.
Was sind Keywords?
Keywords sind Suchbegriffe, die Personen in Suchmaschinen eingeben. Es ist wichtig, die richtigen Worte zu finden, die die Zielgruppe tatsächlich verwendet.
1. Keywords
Die richtigen Keywords finden und einsetzen.
Die geeigneten Keywords sind die, die auch wirklich von Deiner Zielgruppe bei Google eingegeben werden. Um die Keywords herauszufinden, benötigten wir zuerst eine gute Keyword-Recherche.
1.1 Keyword-Recherche
Zuerst sammeln wir alles, was für unser Angebot, unsere Branche, und unsere Zielgruppe an Begriffen häufig verwendet wird. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Beginne mit den Begriffen, die deine Dienstleistung und Dein Angebot am genauesten beschreiben.
Gute Startpunkte sind Google Keyword Planner, KWFinder oder Ubersuggest. Sie zeigen, wie häufig nach bestimmten Begriffen gesucht wird. Hast du bereits eine Website, schau in die Search Console — dort siehst du genau, über welche Begriffe Menschen zu dir kommen. Und wenn du deine Suchbegriffe bei Google eingibst, bekommst du die häufigen Suchanfragen gleich mitgeliefert.
Schau, welche Keywords ähnliche Unternehmen verwenden.
Die Fragen, die Kunden oft stellen, sind genau die Punkte, die sie wissen möchten.Du kannst auch eine eigene Umfrage erstellen, um herauszufinden, wonach deine Kunden suchen.
1.2 Keyword-Analyse
Welche sind geeignet? Wie treffe ich die richtige Wahl? Nicht alle Keywords, die wir gefunden haben, sind auch geeignet für unsere Website. Diese Punkte sind die Kriterien, anhand derer man entscheidet, ob ein Keyword infrage kommt oder nicht.
Beispiel für eine Keyword-Recherche und Analyse
Wie oft wird nach dem Keyword gesucht?
Wie stark ist die Konkurrenz für dieses Keyword?
Wie oft wird das Keyword tatsächlich angeklickt?
Wie gut passt das Keyword zum Angebot und zur Zielgruppe?
Die Suchintention sagt, was jemand vorhat: sich informieren oder direkt kaufen. Sechs Fälle kommen immer wieder vor.
Information — Beispiel: „Was ist SEO?" Diese Suchen machen bis zu 80 % aller Anfragen aus.
Transaktion — Klare Kaufabsicht, oft mit „kaufen", „bestellen", „herunterladen". Beispiel: „iPhone 15 kaufen".
Navigation — Gesucht wird eine bestimmte Website. Beispiel: „Facebook Login".
Kommerzielle Recherche — Produkte werden verglichen. Beispiel: „Beste Laufschuhe 2025".
Marke — Gesucht wird eine bestimmte Marke. Beispiel: „Nike Schuhe".
Lokale Suche — Gesucht wird etwas in der Nähe. Beispiel: „Chinesisches Restaurant Neuwied".
Ein Webdesigner könnte folgende Keywords gefunden haben.
- Hauptkeyword: „Webdesign“
- Long-Tail Keywords:
- • „Webdesign“ für „kleine Unternehmen“
- „Responsive Website für Handwerker“
- „Professionelle Website erstellen Berlin.“
Hauptkeywords nennt man auch Hub und sie sind häufig kurze Begriffe mit einem höheren Suchvolumen. Die Long-Tail-Keywords sind in der Regel schon spezifischer, mit einem geringeren Suchvolumen, dafür einer treffenderen Suchintention und oft einer größeren Möglichkeit, gute Erfolge zu erzielen.
1.3 Einsatz der Keywörter
Wie verwende ich die Keywörter?
Anders als früher werden Suchbegriffe nicht 20-mal in den Text hineingehauen.
- Verwende sie natürlich in den Texten. Kein „Keyword-Stuffing“ – das mag kein Besucher, Google auch nicht.
- • Platzieren Sie gezielt in:
- Seitentitel
- Überschriften (besonders H1 und H2)
- Erste 100 Wörter des Textes
- Meta-Beschreibungen
- Die Bilder beschriften: Nutze die Keywords in Dateinamen und Alt-Texten.
Sobald die richtigen Keywords gefunden sind, können Texte optimiert werden.
2. Contentstrategien optimieren.
Nutzerorientierte Inhalte erstellen
Du kennst Deine Zielgruppe und jetzt die Suchbegriffe, nach denen Deine Kunden suchen. Durch die Suchintention erstellst Du die Inhalte, die Deiner Zielgruppe weiterhelfen. Du unterscheidest hier, ob sie direkt etwas kaufen wollen oder Informationen suchen. Die Mehrheit der Suchanfragen ist Informationssuche. Demzufolge sind Blogartikel oder Ratgeber für ein gutes Ranking bei Google wichtig.
Ein paar Tipps für guten Content
- Kenne Deine Zielgruppe (es wiederholt sich, ist aber das allerwichtigste):
- Was sind ihre Fragen und Probleme?
- Welche Sprache verwenden sie?
- Struktur ist wichtig:
- Verwende Überschriften (H1, H2, H3 etc.) für bessere Lesbarkeit.
- Nutze Aufzählungen und kurze Absätze.
- Sei hilfreich und aktuell:
- Biete praktische Lösungen und Tipps.
- Berichte von persönlichen Erfahrungen.
- Halte Deine Inhalte auf dem neuesten Stand.
- Multimediale Inhalte:
- Ergänze den Text mit Bildern, Videos oder Infografiken. Das erhöht die Verweildauer und macht den Content interessanter.
- Aktualisiere regelmäßig Deine Inhalte:
- Überarbeite und aktualisiere bestehende Artikel regelmäßig
- Zeige Deine Kompetenzen.
3. Bilder beschriften
Google erkennt Bilder, wenn sie korrekt beschriftet sind, und sie sind für Suchmaschinen von Bedeutung. Bilder-SEO ist nicht das Erste, was man tun muss, wenn eine Website schlecht rankt. Aber es gehört dazu, wenn man auf die erste Seite möchte. Ab Juni dieses Jahres wird es eine Vorschrift geben, dass Websites barrierefrei sein müssen. Nicht für alle Websites ist es verpflichtend, aber wenn wir mit einer genauen Beschriftung der Bilder es Menschen mit Beeinträchtigung ermöglichen, die Inhalte zu erfassen, ist das eine echte Möglichkeit.
4. Technische Optimierung
Um bei Google auf Platz 1 zu kommen, benötigt man eine gute Webseite, die schnell geladen werden kann. Optimierungen sind:
- Ladegeschwindigkeit optimiere.
- Sichere Verbindung (HTTPS) einrichten.
- Klare Seitenstruktur entwickeln.
- Responsive Design, die Website ist auch mobil gut erreichbar. Google setzt sogar auf mobile First.
- Überprüfe, ob alle Seiten indexiert sind.
- Verlinke sinnvoll innerhalb Deiner Website die Seiten untereinander.
- Einen passenden Titel-Tag verwenden
- und eine passenden Metadiscription.
Tipps zur Optimierung
- Bildgrößen komprimieren
- Unnötigen Code entfernen
- Caching aktivieren
- Google PageSpeed Insights nutzen
- Google-Search-Console einbinden
5. Backlinks (Offpage-SEO)
Offpage-SEO, das sind Maßnahmen außerhalb unserer Website. Die vorherigen Punkte waren alle Onpage-SEO-Maßnahmen.
Je öfter Deine Seite „empfohlen“ wird von starken anderen Websites, umso eher stuft Google Deine Website als relevant ein und du steigst im Ranking nach oben. Hier ein paar mögliche Beispiele:
- Lokale Unternehmen kontaktieren
- Branchenverbände einbinden
- Gemeinsame Projekte entwickeln
- Beziehe lokale Medien ein
- Nutze Branchenbücher
- Schreibe Gastbeiträge
- Werden als Experte interviewt
5. Messung und Analyse der Fortschritte
Warum ist das wichtig?
Mit der Messung kann ich überprüfen, ob ich meine Ziele erreicht habe und wenn nicht, wo es Veränderungsmöglichkeiten gibt. Was sollte ich im Auge haben?
- Organischer Traffic:
- Anzahl der Besucher, die über Suchmaschinen auf deine Website kommen.
- Ein Anstieg zeigt, dass deine SEO-Maßnahmen erfolgreich sind.
- Keyword-Rankings:
- Verfolge, für welche Keywords deine Seiten ranken und wie sich diese Positionen im Laufe der Zeit verändern.
- Tools wie die Google Search Console helfen dir dabei.
- Klickrate (CTR):
- Prozentsatz der Nutzer, die auf deinen Link in den Suchergebnissen klicken.
- Eine hohe CTR zeigt, dass dein Titel und deine Meta-Beschreibung ansprechend sind.
- Verweildauer und Absprungrate:
- Wie lange bleiben Besucher auf deiner Seite?
- Eine lange Verweildauer und eine niedrige Absprungrate deuten darauf hin, dass deine Inhalte relevant sind.
- Conversions:
Messen, wie viele Besucher eine gewünschte Aktion ausführen (z. B. Kauf, Anmeldung). Dies zeigt den Erfolg deiner Website über den reinen Traffic hinaus.
Wie kann ich meine Website überprüfen?
Hier sind einige beispielhafte Tools. Es sei darauf hingewiesen, dass es weit mehr gibt. Das einfachste Werkzeug, welches auch kostenfrei zur Verfügung steht, ist die Google-Search-Console.
- Google-Search- Console: Zeigt Dir, wie viele Besucher über Google auf Deine Seite kommen und nach welchen Suchbegriffen sie gesucht haben und wie Dein Ranking ist.
- Google Analytics und Matomo: Bieten umfassende Daten über den Traffic und das Nutzerverhalten auf deiner Website.
- SEMrush oder Ahrefs oder Sisterix: Diese kostenpflichtigen Tools bieten tiefere Einblicke in Keyword-Rankings und Konkurrenzanalysen, aber wirklich nur nötig, wenn du das professionell machen möchtest.
- Gute Einstiegstools sind der KW-Finder, SE Ranking.
Die Search Console kann ich dir wirklich nur empfehlen. Du bekommst Informationen über deine Websitebesucher, die über Google auf deine Seite kommen. Es gibt viele Tutorials dazu, wie sie eingerichtet wird.
Du bist unsicher, oder möchtest es nicht selbst machen?
Dann kannst du dir meine SEO-Checkliste holen. Dort erfährst du als Einsteiger, welche Schritte dich dabei unterstützen.
Möchtest du noch mehr Unterstützung?
Dann schaue gerne mal auf meine Landingpages.
Zusammengefasst: Wie komme ich bei Google auf Seite 1?
Wir haben nun viele wichtige Punkte der Optimierung betrachtet, um bei Google weit nach vorn zu kommen. Von der Keyword-Recherche über die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte bis hin zur technischen Optimierung Deiner Website – all diese Elemente sind entscheidend, um auf Google-Seite 1 sichtbar zu werden.
Um bei Google auf Platz 1 zu landen, ist ein wenig Geduld erforderlich, doch Du hast Tools zur Hand, mit denen Du die richtige Richtung einschlagen kannst.
SEO-Maßnahmen sind mittel- bis langfristig. Dazu gibt es immer wieder Updates von Google und das Nutzerverhalten ändert sich durch KI. Daher passe Deine Strategie regelmäßig an und überwache Deine Website regelmäßig.
Das Wichtigste ist, dass Du immer Deine Zielgruppe im Blick hast. Du optimierst nicht für Google, sondern für die Menschen, die auf Google Dein Angebot suchen.
Wo liegt der Unterschied zwischen Google Seite 1 und Seite 2?
- Verstehe deine Zielgruppe: Kenne die Bedürfnisse und Fragen deiner potenziellen Kunden.
- Nutze die richtigen Keywords: Finde heraus, wonach deine Zielgruppe sucht, und integriere diese Keywords sinnvoll in deinen Content.
- Erstelle hochwertigen Content: Biete wertvolle Informationen, die deine Besucher ansprechen und ihnen helfen.
- Technische Optimierung: Achte darauf, dass deine Website schnell lädt und auf mobilen Geräten gut aussieht.
- Backlinks. Schaue, dass du von anderen Websites Links bekommst.
- Nutze die Search Console und beobachte, wie deine Website und deine Webseiten ranken, und optimiere nach, falls es nötig ist.
- Nutze Google My Business für die lokale Suche.
Podcast
Ich war zu Gast im Podcast von Achtung Designer hier über SEO gesprochen. Als wichtigen Hebel für unsere Website.
Silke Wengenroth-Lippke
Ich bin leidenschaftliche Designerin, mit dem Bedürfnis, Selbstständigen zu vermitteln, wie wichtig strategisches Design, ein Fahrplan und Suchmaschinenoptimierung für ihren Erfolg sind. Ich erstelle Logos und Websites mit persönlicher Betreuung und ausgerichtet auf die Ziele meiner Kunden. Mehr über mich, erfährst Du auf meiner „Über-mich“-Seite :).