Logoentwicklung: Wie entsteht ein professionelles Logo-Design?

Wie entsteht ein professionelles Logo, wie ist die Logoentwicklung? Erfahre in meinem Artikel alles über den Prozess der Logoentwicklung, von der ersten Idee bis zum fertigen Design. Verstehe die wichtigen Schritte, wie ein Logo entsteht!

Autor: Silke Wengenroth-Lippke

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27. August 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung eines professionellen Logos für ein Unternehmen

Das Logo vermittelt auf einen Blick, wer Du bist und was Du anbietest. Es schafft Vertrauen und kann den Unterschied machen, ob potenzielle Kunden sich für Dein Unternehmen entscheiden oder nicht. Ein gutes Logo stärkt die Wiedererkennung und die Identität Deines Unternehmens.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, empfehle ich dir meinen Blogartikel „Logodesign“, der ausführlich erläutert, warum ein gutes Logo so wichtig ist und wie es deine Marke stärken kann. 

Vier Schritte der Logoentwicklung

In diesen vier Schritten gehe ich bei der Logoentwicklung vor. Ich bin Markendesignerin und Logodesign gehört zu meinem Schwerpunkt. Wenn Du selbst Dein Logo erstellen oder erst einmal wissen möchtest, wie der Ablauf der Logoentwicklung ist, dann hilft die Aufteilung weiter, einen Einblick zu bekommen, wie der Ablauf ist.

  1. Analyse des Unternehmens, der Mitbewerber, der Branche
  2. Logo-Layout
  3. Präsentation/Korrekturschleife
  4. Finalisierung

1. Schritt | Logo Analyse

Bevor ich mit der Logoentwicklung beginne, lege ich den Fokus auf Dich und Dein Angebot und setze mich intensiv mit deinem Unternehmen und deiner Wunschzielgruppe auseinander. Dieser Vorgang bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Logo-Design. Hier sind die Schritte. Du kannst sie direkt auf deine Situation anwenden.

Selbstanalyse

Überlege dir, was die Stärken deines Angebots und Deines Unternehmens sind. Was kannst du besser als deine Mitbewerber? Eine ehrliche Analyse hilft dir, die einzigartigen Punkte herauszustellen. Und: Was sind deine Werte? deine Haltung macht dich einzigartig und authentisch.

Zielgruppenanalyse

Wer sind deine Kunden? Verstehe ihre Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen. Frage dich, welches Problem du für sie löst. Ein Logo muss die richtigen Signale an die richtige Zielgruppe senden, um zu wirken.

Mitbewerberanalyse

Welche Mitbewerber gibt es, und wie sind sie positioniert? Um sich von ihnen abzuheben, muss man wissen, wie sie sich visuell präsentieren.

Branchenanalyse

Wie sieht es in der Branche aus? Gibt es Trends oder Regeln, typische Elemente und Farben, an die Kunden gewöhnt sind? Wie weit geht man darauf ein — oder gerade nicht? Auch hier geht es ums Abgrenzen. Natürlich gibt es branchentypische Farben, etwa bei Versicherungen oder im Gartenbau. Trotzdem lässt sich die eigene Nuance darin finden.

Diese Analyse sind die Voraussetzungen, um ein Logo zu gestalten, das nicht nur schön ist, sondern auch die Inhalte Deines Unternehmens präzise kommuniziert und Deine Wunschzielgruppe erreicht.

2. Schritt | die Logogestaltung

Was lässt sich aus den Ergebnissen der Analyse ableiten.

Das beginnt mit der Festlegung, was transportiert werden soll, beispielsweise: Seriosität, Vertrauen, Stabilität. Dazu Adjektive wie modern, flexibel, freundlich, modern, klassisch, freundlich, hell, konservativ, seriös und vieles mehr. Als Nächstes die Festlegung: Wird es eine Wortmarke, Bildmarke oder Kombination (Näheres im Blogartikel „Logodesign“)? Danach kommt die Wahl der geeigneten Schriften und Farben.

Geeignete Schriftwahl für das Logo

Anhand der Analyse kann ich die richtige Schrift auswählen. Schriften oder Fonts haben Charakter: seriös, modern, klassisch, elegant, verspielt … Es ist wichtig, hier die Schrift zu wählen, die für das Projekt passt. Falls du mehr über Hausschriften erfahren möchtest und nach welchen Kriterien man sie auswählen kann, verlinke ich zu meinem Blogartikel „Hausschrift“.

Farbwahl für das Logo

Im Anschluss wird die Farbe bestimmt. Ich wähle maximal 2. Die Farben sind dann auch abgestimmt auf die Ausrichtung des Logos. Auf meiner Website findest du ebenfalls einen interessanten Blogartikel zum Thema „Corporate Design Farbe“.

Umsetzung | Die Logogestaltung

Wie gehe ich als Logodesignerin an die Umsetzung des Logos:

Sind Hausschrift und Hausfarbe festgelegt, fange ich an, mit der Hand auf meinen Notizblock zu scribbeln. Die ersten Ideen lasse ich erst einmal alle zu und zeichne munter drauflos, ohne eine Auswahl zu treffen. Meist kommen schon vorher die ersten Ideen in den Kopf, während des Gesprächs mit dem Kunden oder in der Phase der Analyse. Dann zeichne ich mir die schon einmal kurz auf. Manchmal bringt der Kunde eine Idee mit. Diese greife ich in einem Entwurf auf.

In der Regel erstelle ich drei Entwürfe. Ist das erste Brainstorming vorbei, gehe ich die Auswahl durch und schaue kritischer, was geht, und setze diese am Computer um. Die Phase des Ausprobierens der Entwürfe, die infrage kommen, dauert länger, als man denkt. In der finalen Layoutphase reduziere ich jeden Entwurf nach dem Motto „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“. Je reduzierter ein Logo, umso klarer. Mit der Erfahrung kommt der Punkt, an dem man weiß: Jetzt ist es gut.

Was lässt sich aus den Ergebnissen der Analyse ableiten.

Das beginnt mit der Festlegung, was transportiert werden soll, beispielsweise: Seriosität, Vertrauen, Stabilität. Dazu Adjektive wie modern, flexibel, freundlich, modern, klassisch, freundlich, hell, konservativ, seriös und vieles mehr. Als Nächstes die Festlegung: Wird es eine Wortmarke, Bildmarke oder Kombination (Näheres im Blogartikel „Logodesign“)? Danach kommt die Wahl der geeigneten Schriften und Farben.

Geeignete Schriftwahl für das Logo

Anhand der Analyse kann ich die richtige Schrift auswählen. Schriften oder Fonts haben Charakter: seriös, modern, klassisch, elegant, verspielt … Es ist wichtig, hier die Schrift zu wählen, die für das Projekt passt. Falls du mehr über Hausschriften erfahren möchtest und nach welchen Kriterien man sie auswählen kann, verlinke ich zu meinem Blogartikel „Hausschrift“.

Farbwahl für das Logo

Im Anschluss wird die Farbe bestimmt. Ich wähle maximal 2. Die Farben sind dann auch abgestimmt auf die Ausrichtung des Logos. Auf meiner Website findest du ebenfalls einen interessanten Blogartikel zum Thema „Corporate Design Farbe“.

Umsetzung | Die Logogestaltung

Wie gehe ich als Logodesignerin an die Umsetzung des Logos:

Sind Hausschrift und Hausfarbe festgelegt, fange ich an, mit der Hand auf meinen Notizblock zu scribbeln. Die ersten Ideen lasse ich erst einmal alle zu und zeichne munter drauflos, ohne eine Auswahl zu treffen. Meist kommen schon vorher die ersten Ideen in den Kopf, während des Gesprächs mit dem Kunden oder in der Phase der Analyse. Dann zeichne ich mir die schon einmal kurz auf. Manchmal bringt der Kunde eine Idee mit. Diese greife ich in einem Entwurf auf.

In der Regel erstelle ich drei Entwürfe. Ist das erste Brainstorming vorbei, gehe ich die Auswahl durch und schaue kritischer, was geht, und setze diese am Computer um. Die Phase des Ausprobierens der Entwürfe, die infrage kommen, dauert länger, als man denkt. In der finalen Layoutphase reduziere ich jeden Entwurf nach dem Motto „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“. Je reduzierter ein Logo, umso klarer. Mit der Erfahrung kommt der Punkt, an dem man weiß: Jetzt ist es gut.

3. Schritt | Die Präsentation der Logoentwürfe

Dieser Schritt entfällt, wenn Du selbst Dein Logo erstellst.

Normalerweise erstelle ich drei Entwürfe, die in einem PDF zusammengefasst und dem Kunden präsentiert werden. In der Präsentation gehen wir die Entwürfe durch, der Kunde gibt sein Feedback und hat die Möglichkeit der Korrektur. Meist entscheidet sich der Kunde für einen Entwurf, der nach dem Gespräch angepasst wird. Je nach Angebot gibt es 1 oder 2 Präsentationen und die Möglichkeit zur Korrektur. Nach dem Gespräch wird der Entwurf angepasst.

4. Schritt | Die Finalisierung des Logos

Das bedeutet, das Logo wird sowohl für den Printbereich als auch für den Einsatz im Onlinebereich finalisiert, man nennt es auch Reinzeichnung. Im Printbereich werden die Farben im CMYK‑Farbraum angelegt, das Logo ist eine Vektorgrafik (es besteht aus Linien und nicht aus Punkten). Für den Druck ist dies wichtig, um eine gute Qualität im Druckergebnis zu erzielen. Im Onlinebereich werden die Farben im RGB Modus angelegt und als Pixelgrafik.

ABSPEICHERN DER VERSCHIEDENEN FORMATE

Für den Printbereich als SVG-Datei oder EPS und im Onlinebereich als sag, jpg, png, oder sonstiges Format.

Checkliste Logoentwicklung | Wie man Fehler bei der Logoentwicklung vermeidet

Zu komplexes Design

Ein häufiger Fehler ist, dass das Logo zu kompliziert gestaltet wird. Komplexe Logos können in verschiedenen Größen und Anwendungen schwer lesbar oder erkennbar sein. Damit eignet es sich für verschiedene Medien nicht und beeinträchtigt die Wiedererkennbarkeit Deines Logos. Achte bei der Logoentwicklung darauf, dass Dein Logo einfach und leicht verständlich ist und auf eine gute Lesbarkeit.

Wie vermeidet man es:

Kein zeitloses Design

Wenn du ein Logo gestaltest, das deine Zielgruppe nicht anspricht und/oder deine Ausrichtung nicht transportiert, repräsentiert es dich nicht. Deine Farben oder Typografie unterliegen auch einem Trend. Das sollte bei Deinem Logo keine Rolle spielen. Denn wie in der Mode vergehen Trends, und ein Logo sollte die nächsten Jahre Bestand haben, um Kunden anzusprechen. 

Im Einheitsbrei schwimmen

Etwas, was keiner haben möchte, ein Logo, das sich von den Logos der Konkurrenz nicht unterscheidet. Dies führt zu Verwechslungen und schadet Deiner Marke.

Unzureichende Analyse von Deinem Angebot, Zielen und Bedürfnissen der Zielgruppe.

Bei der Logoentwicklung gehört da auch ein Corporate Design dazu?​

Es ist empfehlenswert, bei einer Logerstellung oder einem Relaunch direkt auch ein Corporate-Design mitzuentwickeln. Die Analyse, die für das Logo erarbeitet wurde, mit der Entscheidungen für die Hausschrift und Gestaltungselemente fließt in das Corporate Design mit ein. Das Logo ist ein Teil des Corporate Designs.

Die Vorteile, die für ein Corporate Design sprechen, habe ich in dem Blogartikel „Was ist Corporate Design“ aufgeführt. ABER man kann natürlich auch ein Logo gestalten, ohne ein komplettes Corporate-Design.

Tipps für die Logoentwicklung

Nimm Dir Zeit für die Analyse.
Entscheide aus Sicht der Zielgruppe.
Halte dich an die Regeln, die für ein Logodesign wichtig sind. Zum Beispiel nicht zu klein, nicht zu detailliert. Näheres im Blogartikel: Logodesign
Halte dich nicht mit Kleinigkeiten auf. Bist Du Dir unsicher, welcher Logoentwurf besser passt, schlafe eine Nacht drüber — aber nicht eine Woche. Dadurch wirst du nicht klarer, sondern verlierst nur Zeit.

Was kostet eine Logoentwicklung?

Die Kosten für eine Logoentwicklung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Wie beispielsweise die Anzahl der Korrekturschleifen, erstellt es eine Agentur, ein Freelancer oder ein Logogenerator, die Nutzungsrechte usw. Mehr Informationen erhältst du: 

Du möchtest wissen, was es kostet, ein Logo zu erstellen?

Dann informiere dich gerne: Was kostet ein Logo-Design?

Silke Wengenroth-Lippke

Ich bin leidenschaftliche Designerin, mit dem Bedürfnis, Selbstständigen zu vermitteln, wie wichtig strategisches Design, ein Fahrplan und Suchmaschinenoptimierung für ihren Erfolg sind. Ich erstelle Logos und Websites mit persönlicher Betreuung und ausgerichtet auf die Ziele meiner Kunden. Mehr über mich, erfährst Du auf meiner „Über-mich“-Seite :).