Logo Checkliste

So überprüfst du in 7 Minuten, ob Dein Logo wirklich gut ist.

Autor: Silke Wengenroth-Lippke

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27. August 2026

Inhaltsverzeichnis

Du gründest ein Unternehmen oder hast bereits eines und jetzt brauchst du ein Logo, das nicht NUR „schön“ ist, sondern funktioniert: auf Website, Visitenkarte, Social Media …

Der ein oder andere startet mit einem günstigen Logo-Generator, einem fertigen Template oder „jemand Kreativem im Umfeld“. Das kann kurzfristig helfen, aber oft zeigt sich später: Das Logo ist nicht einsetzbar, nicht professionell oder wirkt nicht wie das, wofür du stehen willst.

In diesem Artikel zeige ich dir acht Kriterien, mit denen du dein Logo einschätzen kannst. 

Und falls du noch gar kein Logo hast: Dann ist dieser Artikel trotzdem für dich. Nutze die Kriterien wie eine Briefing-Checkliste, damit du von Anfang an ein Logo bekommst, das zu deinem Unternehmen, deiner Zielgruppe und deinen Zielen passt.

Logo Checkliste | Mini-Quickcheck für Eilige

Du hast schon ein Logo

Prüfe diese 6 Punkte:

Du hast noch kein Logo

Kläre diese 5 Punkte. Das spart dir später die meisten Umwege:

Was Dein Ergebnis bedeutet:

Wichtiger als die Anzahl der Haken ist, welche fehlen. Ein fehlendes Dateiformat, kannst du bei deinem Grafiker oder deiner Agentur einholen. Ein Logo, das in klein nicht mehr lesbar ist, ist schon aufwendiger, das zu Lösen.

Die folgenden acht Kriterien gehen jeden Punkt einzeln durch: woran du ihn erkennst, warum er wichtig ist und was du tun kannst. 

1. Skalierbarkeit: Funktioniert Dein Logo in jeder Größe?

Ein professionelles Logo muss in jeder Größe funktionieren, vom Kugelschreiber bis zum großen Banner.

Ein Beispiel: Jemand kommt mit einer Idee, die wirklich schön ist, einer Illustration mit vielen Details, feinen Linien, vielleicht sogar Schatten oder Mustern. Und ja: Das kann toll aussehen. Nur ist es oft kein Logo.

Warum? Weil ein Logo in klein funktionieren muss. Wenn Du es auf 1 cm verkleinerst, verschwinden Details. Linien verschwimmen. Was übrig bleibt, ist ein Fleck.

Ein guter Leitsatz ist: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“.
Apple ist ein Apfel. Nike ist ein Haken. Mercedes ist ein Stern.

Diese Zeichen sind nicht simpel, weil man sich keine Mühe gegeben hat, sondern weil sie bewusst auf das Wesentliche reduziert wurden.

Mini-Check Skalierbarkeit

  • In 1 cm erkennbar?
  • Als Favicon/Profilbild klar?
  • Nicht zu viele Details?

» Zum Mitnehmen: Ein Logo ist kein Bild. Es ist ein Zeichen, das überall funktionieren muss.

2. Sieht Dein Logo auch in 10 Jahren noch gut aus, ist es zeitlos?

Dein Logo wird Dich 10+ Jahre begleiten. Wenn Du auf Trend setzt, musst du in 5 Jahren neu gestalten. Zeitlose Designs funktionieren heute noch genauso wie vor 30 Jahren.

Denn Dein Logo ist Deine Basis, damit wirst du wiedererkannt. Das verändert man nicht so schnell. Es ist Teil deiner Marke, das Gesicht.

Beispiele für zeitlose Logos, die wir alle kennen:

  • Apple, Mercedes, Nike, Coca Cola, Nivea, Frosch, WWF, Greenpeace – sehen heute noch genauso aus wie vor 30 Jahren
  • Einfache, geometrische Formen
  • Klare Farben ohne Effekte und Spielerei
  • Klassische oder bewusst gut gewählte Schriftarten
  • Lesbar und prägnant

» Die Frage, die du stellen solltest:
Würde ich dieses Logo auch noch in 10 Jahren genauso einsetzen wollen?

3. Das Logo Design orientiert sich an der Zielgruppe.

Ein Kunde kommt mit einer Idee, die ihm selbst gefällt. Vielleicht hat er sich von anderen Logos inspirieren lassen, oder es wirkt einfach „super“. Aber das Logo passt gar nicht zu seinem Business oder seiner Zielgruppe.

Man kann sich gerne inspirieren lassen, aber letztlich muss es authentisch zum Unternehmen und seiner Ausrichtung passen. Auch wenn ich privat sehr auf lila Glitzer stehe, bleibt das privat mein Geschmack.

Mein Ansatz:
Ich gehe mit dem Kunden durch:

  • Welche Aussage sollte das Logo transportieren?
  • Was ist der echte Mehrwert für Deine Kunden?
  • Welche Gefühle soll das Logo auslösen, wenn es Dein Kunde sieht?
  • Was ist authentisch für dieses Business, wer bist Du?

Erst dann designen wir und schauen nach passenden Farben und Schriften.

» Das Wichtigste:
Beim Unternehmen kommt es auf die Aussage an, die du transportieren möchtest. Das Logo übersetzt diese Aussage in visuelle Form. Und das darf – und sollte – authentisch sein.

4. Ein Logo, das nicht alle haben.

Es gibt Hunderte sehr ähnliche Logos in jeder Branche. Wenn Dein Logo wie alles aussieht, könnte es von 50 anderen Unternehmern sein. Dein Logo muss DICH erkennbar machen.

Beispiel: Ein Kunde kommt zu mir und zeigt mir sein altes Logo. Es könnte von hundert anderen Unternehmern in der gleichen Branche sein.

Das passiert, weil viele günstige oder automatisierte Logo-Generatoren die gleichen Vorlagen verwenden.
Das Ergebnis: Du siehst aus wie alle anderen.

Was kannst du ändern?
Ich schaue mir an:

  • Welche Logos verwenden andere in Deiner Branche?
  • Was können wir anders machen? Was ist Dein Unterschied?
  • Was ist EINZIGARTIG an Deinem Angebot, Deinem Unternehmen, an Dir – das im Logo sichtbar wird?

» Ein einfacher Test:
Stell dein Logo neben 10 Logos deiner Konkurrenz. Fällt Deins auf oder könnte es auch zu fünf anderen passen?

Mini-Audit

Wenn du möchtest, schauen wir uns das einmal gemeinsam an, damit du weißt, was sich wirklich lohnt, bevor du weiter investierst.

Hier kannst du dir deinen Termin direkt buchen »»

5. Dein Logo funktioniert überall.

Dein Logo wird in deinem ganzen Marketing verwendet: auf der Website, auf der Visitenkarte, auf Kugelschreibern, auf Türschildern, auf Social Media. Es muss in JEDEM dieser Formate funktionieren. Logos, die nur in einem Format gut aussehen, sind unpraktisch und teuer in der Umsetzung.

Beispiel:
Ein Logo, das in Farbe absolut wunderschön aussah. Sehr elegant, mit Farbverläufen und Abstufungen.
Aber als einfarbige Version funktionierte es einfach nicht mehr – und auch „negativ“ (hell/dunkel) war es schwierig.

Die Farbkontraste waren so wichtig für das Design, dass ohne Farbe alles zusammenfloss.

Wo dein Logo funktionieren muss:

  • Website (in Farbe)
  • Favicon auf der Website (16×16 Pixel, sehr klein)
  • Social-Media-Icon (klein, nur Quadrat)
  • Visitenkarte
  • Briefkopf 
  • Email-Signatur (sehr klein, am Bildschirm)
  • Druck (Poster, Flyer – große und kleine Größen)
  • Merchandise (Kugelschreiber, Etikett – winzig)
  • Auf unter anderem Bannern (in groß und dann auch bitte in scharf und nicht gerastert)

Wenn dein Logo nur in EINEM dieser Szenarien gut aussieht, ist es kein professionelles Logo.

»» Was du mitnehmen kannst:
Ein gutes Logo ist vielseitig einsetzbar. Das spart dir später Kosten und Ärger.

6. Eine technisch saubere Logoerstellung.

Ein Logo kann konzeptionell gut sein und trotzdem amateurhaft wirken, wenn die Ausführung unsauber ist: schiefe Linien, unterschiedliche Liniendicken, falsche Abstände – das wirkt schnell amateurhaft. 

Was meine ich mit „unsaubere Umsetzung“?

  • Kurven sind nicht glatt (sehen zittrig aus)
  • Abstände zwischen Buchstaben sind ungleichmäßig
  • Liniendicken sind nicht konsistent
  • Buchstaben sind leicht schief oder ungleich hoch
  • Das Logo sieht „handgezeichnet“ statt professionell ausgeführt aus
  • Das Logo lässt das Business unprofessionell aussehen

Warum ist das so wichtig?
Qualität sagt: „Wenn das Logo professionell ist, dann wird auch die Arbeit/das Angebot professionell sein.“

»» Teste gerne für dich:
Zoome dein Logo auf 400% rein. Sieht es immer noch sauber aus? Oder siehst du Unruhe, unregelmäßige Abstände oder unterschiedliche Linienstärken?

Wenn du Klarheit möchtest, bevor du Geld in Website, Visitenkarten oder Türschilder steckst:

Wenn du mehr zur Logoerstellung wissen möchtest?

Dann kommst du hier zu meinem Blogartikel: »» Logoentwicklung.

7. Nutzungsrechte Deines Logos.

Wenn du ein Logo erstellen lässt, dann brauchst du das Nutzungsrecht dafür. Das bedeutet: Der Designer, die Agentur oder der Logogenerator verkauft dir eine bestimmte Form von Nutzungsrechten. Ohne diese kannst du das Logo nicht rechtssicher benutzen.

»» Zum Mitnehmen: Rechte klären, bevor du veröffentlichst.

8. Hast du alle Dateiformate, die du benötigst für Print & Web?

Für professionellen Einsatz brauchst Du mehrere Formate:

  • Vektor (z. B. EPS/PDF) für Skalierung & Druck
  • PNG (transparent) für Web
  • JPG und SVG für Web 
  • Farbvarianten: Farbe + Schwarz/Weiß

Zum Mitnehmen: Ohne richtige Dateien wird’s später unnötig teuer.

Wer ist die Grafikdesignerin

Hi, ich bin Silke Wengenroth-Lippke

  • studierte Grafikdesignerin
  • seit 28 Jahren Grafikdesignerin
  • seit 25 Jahren Selbstständig
  • spezialisiert auf Logodesign, Webdesign.

Wenn du Klarheit möchtest, bevor du Geld in Website, Visitenkarten oder Türschilder steckst:

Wir schauen uns in 30 Minuten dein Logo an, oder deine Ideen. Du bekennst 3 Schritte für dein Logo mit. Unverbindlich und kostenfrei.

Wenn du noch kein Logo hast, besprechen wir, welche Kriterien für dich wichtig sind. Auch hier bekommst du drei Handlungsempfehlungen.

Der erste Schritt für die Logogestaltung, den ich dir empfehle

Wenn du es noch nicht getan hast: Beschäftige dich mit den Personen, die dein Angebot kaufen, und mit deinem Angebot, deinem Mehrwert und deinen Zielen. Das ist auch das, was ich als Erstes mit meinen Kunden durchgehe: Wie ist die Positionierung? Was macht das Unternehmen aus?

Dazu verwende ich einen Briefingfragebogen oder wir erarbeiten es gemeinsam in einem Workshop. Denn das ist die Basis, auf der die spätere Umsetzung erfolgt. Alles andere ist „schön machen“, aber keine saubere und professionelle Arbeit.

Mehr erfährst du auf meiner Angebotsseite: „Logo erstellen lassen“.

Silke Wengenroth-Lippke

Ich bin leidenschaftliche Designerin, mit dem Bedürfnis, Selbstständigen zu vermitteln, wie wichtig strategisches Design, ein Fahrplan und Suchmaschinenoptimierung für ihren Erfolg sind. Ich erstelle Logos und Websites mit persönlicher Betreuung und ausgerichtet auf die Ziele meiner Kunden. Mehr über mich, erfährst Du auf meiner „Über-mich“-Seite :).