Logo Checkliste
So checkst Du in 7 Minuten, ob Dein Logo wirklich gut ist.
Du gründest ein Unternehmen oder hast bereits eines und jetzt brauchst Du ein Logo, das nicht NUR „schön“ ist, sondern funktioniert: auf Website, Visitenkarte, Social Media …
Der ein oder andere starten mit einem günstigen Logo-Generator, einem fertigen Template oder „jemand Kreatives im Umfeld“. Das kann kurzfristig helfen aber oft zeigt sich später: Das Logo ist nicht einsetzbar, nicht professionell oder wirkt nicht wie das, wofür Du stehen willst.
In diesem Artikel zeige ich dir 8 Kriterien, mit denen Du Dein Logo einschätzen kannst.
Und falls du noch gar kein Logo hast: Dann ist dieser Artikel trotzdem für Dich. Nutze die Kriterien wie eine Briefing-Checkliste, damit Du von Anfang an ein Logo bekommst, das zu Deinem Unternehmen, Deiner Zielgruppe und Deinen Zielen passt.
Mini-Quickcheck für eilige
Wenn du schon ein Logo hast, prüfe diese 5 Punkte:
Ist dein Logo in 1 cm noch klar erkennbar?
Funktioniert es einfarbig (schwarz/weiß) auf hell & dunkel?
Sieht es als Icon (z. B. 16×16 / Social-Profilbild) noch gut aus?
Kannst du es problemlos auf Print & Web einsetzen (Dateien vorhanden)?
Wirkt es einzigartig oder wie „eins von vielen“ in deiner Branche?
Wenn du noch kein Logo hast, kläre diese 5 Punkte (spart Dir später die meisten Umwege):
Wofür soll Dein Unternehmen auf den ersten Blick stehen (z. B. modern, seriös, nachhaltig, vertrauensvoll, technisch)?
Wo wird Dein Logo hauptsächlich eingesetzt (Web, Print, Social)?
Sollte es ein Symbol beinhalten oder Symbol und Schriftzug oder nur einen Schriftzug?
Gibt es No-Gos (Farben/Symbole), die nicht zu Deiner Branche, oder Deinem Angebot passen?
Was unterscheidet Dich von Wettbewerbern?
1. Skalierbarkeit: Funktioniert Dein Logo in jeder Größe?
Ein professionelles Logo muss in jeder Größe funktionieren, vom Kugelschreiber bis zum großen Banner.
Ein Beispiel: Jemand kommt mit einer Idee, die wirklich schön ist, eine Illustration mit vielen Details, feinen Linien, vielleicht sogar Schatten oder Mustern. Und ja: Das kann toll aussehen. Nur ist es oft kein Logo.
Warum? Weil ein Logo in klein funktionieren muss. Wenn Du es auf 1 cm verkleinerst, verschwinden Details. Linien verschwimmen. Was übrig bleibt, ist ein Fleck.
Ein guter Leitsatz ist: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Apple ist ein Apfel. Nike ist ein Haken. Mercedes ist ein Stern.
Diese Zeichen sind nicht simpel, weil man sich keine Mühe gegeben hat, sondern weil sie bewusst auf das Wesentliche reduziert wurden.
Mini-Check Skalierbarkeit
In 1 cm erkennbar?
Als Favicon/Profilbild klar?
Nicht zu viele Details?
Zum Mitnehmen: Ein Logo ist kein Bild. Es ist ein Zeichen, das überall funktionieren muss.
2. Sieht Dein Logo auch in 10 Jahren noch gut aus, ist es zeitlos?
Dein Logo wird Dich 10+ Jahre begleiten. Wenn Du auf Trend setzt, musst Du in 5 Jahren neu gestalten. Zeitlose Designs funktionieren heute noch genauso wie vor 30 Jahren.
Denn Dein Logo ist Deine Basis, damit wirst du wiedererkannt. Das verändert man nicht so schnell. Es ist Teil deiner Marke, das Gesicht.
Beispiele für zeitlose Logos, die wir alle kennen:
Apple, Mercedes, Nike, Coca Cola, Nivea, Frosch, WWF, Greenpeace – sehen heute noch genauso aus wie vor 30 Jahren
Einfache, geometrische Formen
Klare Farben ohne Effekte und Spielerei
Klassische oder bewusst gut gewählte Schriftarten
Lesbar und prägnant
Die Frage, die du stellen solltest:
Würde ich dieses Logo auch noch in 10 Jahren genauso einsetzen wollen?
3. Das Logo Design orientiert sich an der Zielgruppe
Ein Kunde kommt mit einer Idee, die ihm selbst gefällt. Vielleicht hat er sich von anderen Logos inspirieren lassen, oder es wirkt einfach „super“. Aber das Logo passt gar nicht zu seinem Business oder seiner Zielgruppe.
Man kann sich gerne inspirieren lassen, aber letztlich muss es authentisch zum Unternehmen und seiner Ausrichtung passen. Auch wenn ich privat total auf Lila Glitzer stehe, bleibt das privat mein Geschmack.
Mein Ansatz:
Ich gehe mit dem Kunden durch:
Welche Aussage sollte das Logo transportieren?
Was ist der echte Mehrwert für Deine Kunden?
Welche Gefühle soll das Logo auslösen, wenn es Dein Kunde sieht?
Was ist authentisch für dieses Business, wer bist Du?
Erst dann designen wir und schauen nach passenden Farben und Schriften.
Das Wichtigste:
Beim Unternehmen kommt es auf die Aussage an, die du transportieren möchtest. Das Logo übersetzt diese Aussage in visuelle Form. Und das darf – und sollte – authentisch sein.
4. Ein Logo, das nicht alle haben
Es gibt hunderte sehr ähnliche Logos in jeder Branche. Wenn Dein Logo wie alles aussieht, könnte es von 50 anderen Unternehmern sein. Dein Logo muss DICH erkennbar machen.
Beispiel: Ein Kunde kommt zu mir und zeigt mir sein altes Logo. Es könnte von hundert anderen Unternehmern in der gleichen Branche sein.
Das passiert, weil viele günstige oder automatisierte Logo-Generatoren die gleichen Vorlagen verwenden.
Das Ergebnis: Du siehst aus wie alle anderen.
Was kannst du ändern?
Ich schaue mir an:
Welche Logos verwenden andere in Deiner Branche?
Was können wir anders machen? Was ist Dein Unterschied?
Was ist EINZIGART an Deinem Angebot, Deinem Unternehmen, an Dir – das im Logo sichtbar wird?
Ein einfacher Test:
Stell dein Logo neben 10 Logos Deiner Konkurrenz. Fällt Deins auf oder könnte es auch zu fünf anderen passen?
Wenn Du möchtest, schauen wir uns das einmal gemeinsam an, damit Du weißt, was sich wirklich lohnt, bevor Du weiter investierst.
5. Dein Logo funktioniert überall
Dein Logo wird in Deinem ganzen Marketing verwendet: auf der Website, auf der Visitenkarte, auf Kugelschreibern, auf Türschildern, auf Social Media. Es muss in JEDEM dieser Formate funktionieren. Logos, die nur in einem Format gut aussehen, sind unpraktisch und teuer in der Umsetzung.
Beispiel:
Ein Logo, das in Farbe absolut wunderschön aussah. Sehr elegant, mit Farbverläufen und Abstufungen.
Aber als einfarbige Version funktionierte es einfach nicht mehr – und auch „negativ“ (hell/dunkel) war es schwierig.
Die Farbkontraste waren so wichtig für das Design, dass ohne Farbe alles zusammenfloss.
Wo dein Logo funktionieren muss:
Website (in Farbe, groß)
Favicon auf der Website (16×16 Pixel, sehr klein)
Social Media Icon (klein, nur Quadrat)
Business Card (klein, oft einfarbig)
Briefkopf (häufig einfarbig/schwarz)
Email-Signatur (sehr klein, am Bildschirm)
Druck (Poster, Flyer – große und kleine Größen)
Merchandise (Kugelschreiber, Etikett – sehr klein)
Sticken oder Weben (nur begrenzte Farben möglich)
Wenn Dein Logo nur in EINEM dieser Szenarien gut aussieht, ist es kein professionelles Logo.
Was du mitnehmen solltest:
Ein gutes Logo ist vielseitig einsetzbar. Das spart dir später Kosten und Ärger.
6. Eine technisch saubere Logoerstellung
Ein Logo kann konzeptionell gut sein und trotzdem amateurhaft wirken, wenn die Ausführung unsauber ist: Schiefe Linien, unterschiedliche Liniendicken, falsche Abstände – das wirkt schnell amateurhaft.
Was meine ich mit „unsaubere Umsetzung“?
Kurven sind nicht glatt (sehen zittrig aus)
Abstände zwischen Buchstaben sind ungleichmäßig
Liniendicken sind nicht konsistent
Buchstaben sind leicht schief oder ungleich hoch
Das Logo sieht „handgezeichnet“ statt professionell ausgeführt aus
Das Logo lässt das Business unprofessionell aussehen
Warum ist das so wichtig?
Qualität sagt: „Wenn das Logo professionell ist, dann wird auch die Arbeit/ das Angebot professionell sein.“
Teste gerne für dich:
Zoome dein Logo auf 400% rein. Sieht es immer noch sauber aus? Oder siehst du Unruhe, unregelmäßige Abstände oder unterschiedliche Linienstärken?
Wenn du Klarheit möchtest, bevor du Geld in Website, Visitenkarten oder Türschilder steckst:
Wenn Du Klarheit möchtest, bevor Du Geld in Website, Visitenkarten oder Türschilder steckst:
Sichere Dir ein 20-Min-Logo-Vorgespräch und geh mit einer konkreten Prioritätenliste raus (die nächsten 3 Schritte für Dein Logo.
7. Nutzungsrechte Deines Logos
Wenn du ein Logo erstellen lässt, dann brauchst du das Nutzungsrecht dafür. Das bedeutet: Der Designer, die Agentur oder der Logogenerator verkauft dir eine bestimmte Form von Nutzungsrechten. Ohne diese kannst du das Logo nicht rechtssicher benutzen.
Zum Mitnehmen: Rechte klären, bevor du veröffentlichst.
8. Hast du alle Dateiformate, die Du benötigst für Print & Web?
Für professionellen Einsatz brauchst Du mehrere Formate:
Vektor (z. B. EPS/PDF) für Skalierung & Druck
PNG (transparent) für Web
JPG und SVG für Web
Farbvarianten: Farbe + Schwarz/Weiß
Zum Mitnehmen: Ohne richtige Dateien wird’s später unnötig teuer.
Wer ist die Grafikdesignerin
Hi, ich bin Silke Wengenroth-Lippke
- studierte Grafikdesignerin
- seit 28 Jahren Grafikdesignerin
- seit 25 Jahren Selbstständig
- spezialisiert auf Logodesign, Webdesign.
Der erste Schritt für die Logogestaltung, den ich Dir empfehle
Wenn Du es noch nicht getan hast: Beschäftige Dich mit den Personen, die Dein Angebot kaufen – und mit Deinem Angebot, Deinem Mehrwert und Deinen Zielen. Das ist auch das, was ich als erstes mit meinen Kunden durchgehe: Wie ist die Positionierung? Was macht das Unternehmen aus?
Dazu verwende ich einen Briefingfragebogen oder wir erarbeiten es gemeinsam in einem Workshop. Denn das ist die Basis, auf der die spätere Umsetzung erfolgt. Alles andere ist „schön machen“, aber keine saubere und professionelle Arbeit.
Mehr erfährst du auf meiner Angebotsseite: Logo erstellen lassen
Du willst ein Logo, das überall funktioniert und Dich klar positioniert?
Quickcheck (wenn Logo vorhanden)
Termin buchen, Logo vorab senden – du bekommst 3 klare Prioritäten für den nächsten Schritt.
Vorgespräch (wenn noch kein Logo vorhanden)
Wir klären Unternehmen & Ziele – Du siehst meinen Ablauf, die Schritte und die Kosten transparent
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